Bei Waldinventuren messen Biolog:innen den Umfang ausgewählter Bäume. Die Individualität weicht einer einzelnen Maßzahl. Ergänzend erkundete ich den Detailreichtum von Rindenstrukturen: Anstatt eines Maßbandes lege ich einen Papierstreifen um den Baum. Den Bereich darüber interpretiere ich zeichnerisch, wobei die Stärke des Papiers Selbstabdrücke der Rinde vermeidet.
Ich setze mich der Umwelt des untersuchten Baumes intensiv aus, um mit ihr in Einklang zu kommen und ihre Einflüsse in die Feinstofflichkeit der Zeichnung aufzunehmen. Von Mai bis Oktober sind an einer Gruppe Pappeln fünf Umrindungen entstanden, die flach entrollt oder ringförmig präsentiert werden können.
Mehr Details siehe:
Zeichnerische Forschung, 2024, Artikel in w/k - Zwischen Wissenschaft und Kunst





















